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Höhenlinienzahlen konfigurieren

Höhenlinienzahlen werden in 4 Schritten hergestellt:

Höhenlinien konfigurieren

ist der 2. Schritt.

Höhenlinien konfigurieren heißt, Parameter für den nachfolgenden Positionator einzustellen.

Man wähle Höhenlinien/Höhenlinienzahlen konfigurieren. Es erscheint ein Dialogfenster, in dem die Werte eingestellt werden können. Die Standardwerte 15-100-6-5 und Schlängeltest ein sind bereits gute Optimalwerte, die bei eingermaßen glatten Geländemodellen nicht verändert werden müssen.


Erläuterung der Konfigutationsparameter

Wie wirkt sich die Konfiguration aus? Die Normalkonfiguration würde (nach den Folgeschritten Höhenlinien positionieren und setzen) zu folgendem Höhenlinienzahlenbild führen:

 

1. Die Heraufsetzung des Maximalwinkels zwischen zwei Ziffern akzeptiert Zahlen, die sich an stärker grkrümmten Höhenlinienabschnitten befinden.

Hier eine Heraufsetzung des Standardwertes 15° auf 45°. Es werden gekrümmtere Höhenlinienzahlen gesetzt:

 

2. Der Parameter Anzahl der Höhenlinienpositionen kann das Höhenlinienzahlenbild verdichten oder ausdünnen. Anmerkung: Ein höherer Wert kommt allerdings nur zur Wirkung, wenn die angegebene Positionszahl überhaupt auffindbar ist. In zu unruhigen Höhenlinienbildern können Wunder nicht erwartet werden. Es kommt dann zum Timeout (s. u.)

Wir setzen den Standardwert 100 auf 10 herab und erhalten ein Bild mit nur noch 10 Höhenlinienzahlen:

 

3. Ein anderer Dichteparameter ist der Minimale Abstand der Höhenlinienzahlen in Ziffernhöhen.

Wert 2 (statt Standardwert 6) setzt die Höhenlinienzahlen dichter aneinander heran. So werden mehr Positionen gefunden, die allerdings nicht immer ästhetischen Ansprüchen genügen:

 

4. Der Timeoutzähler: Wenn der Suchalgorithmus die gewünschte Höhenlinienzahlen-Anzahl noch nicht gefunden hat, aber wegen Unruhe im Modell keine Positionen mehr finden kann, so würde er ins Unendliche weiterlaufen. Aus diesem Grund gibt es einen Timeoutabbruch, d. h. einen unbedingten Abbruch nach einer gewissen Anzahl erfolgloser Versuche.

Ein vorzeitiger Timeoutabbruch verhindert aber eine u. U. noch erfolgreiche Weitersuche. Eine Heraufsetzung des Timeoutzählers kann hier „mehr Suchfleiß“ anweisen. Wir erhöhen den Timeoutzähler von 5 auf 100. Im vorliegenden Modell ist die Weitersuche allerdings vergeblich, da er auch bereits mit Zähler 5 in den Timeout hineinlief:

 

5. Der Schlängeltest: Höhenlinienzahlen-Suche geht nicht ohne etwas Differentialgeometrie: Ähnliche Tangentenrichtungen in „Epsilon-Umgebungen“ bereits gefundener Ziffernpositionen sind potentiell gute Höhenlinienzahlen-Standorte. Dies gilt aber nur unter der Nebenbedingung, dass es keine kleineren „Epsilon-Umgebungen“ mit größeren Tangentenableitungen gibt.

Anders ausgedrückt: Wenn die Höhenlinie schlängelt, ist es eher ungünstig. Ein Schlängeltest unterdrückt normalerweise Höhenlinienzahlen an schlängelnden Höhenlinienabschnitten. Dies ist aber nicht immer erwünscht. Man kann den Test ausschalten und erhält dann auch die schlängelnden Höhenlinienzahlen:

28.11.2015: Durchsicht.

-TU-82-00

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