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Eine echte Kombinationsschummerung

Die Kombinationsschummerung gilt als Königin der Schummerungen. Den Ausgangspunkt bilden Schummerungen mit senkrechter und schräger Beleuchtung.

Senkrechte Beleuchtung

Böschungsschummerung. Senkrechtes Licht ergibt objektive, weil hangexpositionsunabhängige Schummerungsbilder. Ebenen bleiben weiß. Allerdings ist die Böschungsschummerung nur eingeschränkt anschaulich. Daher wird sie nur selten angewendet.


Schräge Beleuchtung

Schräglichtschummerung. Schummerungen mit schräger Beleuchtung sind sehr anschaulich. Nachteilig ist allerdings, dass (horizontale) Ebenen nicht mehr im vollen Licht stehen. Dies führt zu einem leichten Grauton - dem Ebenenton. Dieser belastet die Karte und stört mitunter andere Karteninhalte.


Kombinierte Beleuchtung

Die Königin der Schummerungen

Die Antwort der klassischen manuellen Kartographie auf die Frage Böschungsschummerung oder Schräglichtschummerung ist die Kombinationsschummerung: Hauptlichtquelle aus schräger Richtung, Nebenlichtquelle aus senkrechter Richtung. „Nur die Schummerung mit kombinierter Beleuchtung liefert ein anschauliches und unverfälschtes Bild“ – schrieb Günter Mokronowski 1974 in „Die Techniken des Kartographie-Facharbeiters“ (S. 46/47) über die Kombinationsschummerung.

Die Kombinationsschummerung verbindet die Vorteile von Schräglichtschummerung und Böschungsschummerung. Schattenhänge erhalten eine starke, Lichthänge lediglich eine dezente Schattierung. Ebenen bleiben weiß.

Die Kombintionsschummerung ist hervorragend plastisch, wie die Schräglichtschummerung, belastet die Karte aber nicht mit einem grauen Ebenenton. Insofern gleicht sie der Böschungsschummerung.

In der Computerpraxis ist nun allerdings die Kombinationsschummerung ein Problemfall. Was als methodische Anleitung dem manuell schummernden Kartographen einleuchtet, stellt sich mathematisch betrachtet, als nicht ganz so einfach dar: Die Hauptlichtquelle und die Nebenlichtquelle führen zu 2 Lichtvektoren. Eine Zusammensetzung von schrägem und senkrechtem Licht ergibt nun aber nach den Regeln der Vektorrechnung lediglich ein steileres Schräglicht, nicht aber zwei Partiallichter. Daher ist es nicht möglich, eine Kombinationsschummerung mit einer Beleuchtungssimulation herzustellen. Gewisse, aus der Literatur bekannte Verfahren, wie Steil-Licht oder Ebenentonaufhellung führen nur zu teilweise befriedigenden Lösungen.

Vimage beschreitet hier einen anderen Weg und ist in der Lage, eine echte Kombinationsschummerung vollanalytisch zu berechnen – die Königin der Schummerungen.

Ausgangspunkt bilden mehrere Böschungs-und Schräglichtschummerungen, die mit einem speziellen Operator - einer sog. adaptiv gewichteten Addition - zu einem Ergebnisbild verknüpft werden. Das Ganze beruht nicht auf einer Beleuchtungssimulation, sondern auf digitalen Bildfiltern.


Kartenausschnitt: Elbtalzone Dresden - Osterzgebirge - Elbsandstein. Daten: VEB Geophysik Leipzig 1971. Normalhöhen im System SNN 1956 für das Oberflächenschwerenetz ISGN 1971. Ein bemerkenswerter Datensatz aus der Frühzeit der digitalen Geländemodellierung, als auch Kurt Brassel auf einer IBM 360 den Dent du Morcles schummerte. Bei der Geophysik war es eine Robotron EC 1040 – also auch eine IBM 360.

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