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Schummerungsart

vertical shading oblique shading combined shading shadow plate

Schummerung ist nicht gleich Schummerung. Je nachdem wie Lichthänge, Schattenhänge und Ebenen dargestellt werden, können verschiedene Schummerungsarten unterschieden werden.

Böschungsschummerung

Senkrechte Beleuchtung

Prinzip: Lichthänge und Schattenhänge gleichstark schattig, Ebenen weiß.

vertical shading

Vorteile: Gilt als objektiv und wissenschaftlich exakt. Keine Hangrichtung wird bevorzugt. Nordhänge werden nicht unnatürlich „in die Sonne gestellt“.

Nachteile: Nord-, Süd-, Ost- und Westhänge werden gleich dargestellt. Im Extremfall erhält der Hang eines Kegelberges einen homogenen Grauton. Das ist natürlich nicht allzu anschaulich.

Eignung: Evtl. im Flach- und Hügelland.

Anmerkungen

• Die Vimage-Böschungsschummerung ist eine Filterschummerung.
• Man kann eine Böschungsschummerung auch per Lambert-Beleuchtung erzeugen, nämlich indem man Lichthöhe 90° einstellt.


Schräglichtschummerung

Schräge Beleuchtung

Prinzip: Lichthänge hellgrau ... weiß, Schattenhänge dunkelgrau ... schwarz, Ebenen grau. Licht wird gewöhnlich aus Nordwesten angenommen.

oblique shading

Vorteile: Sehr plastisch und anschaulich.

Nachteile: Ebenen erhalten einen leicht grauen „Ebenenton“, der die Karte gerade dann belastet, wenn es nichts darzustellen gibt: In der Ebene. Heftig kritisert wird auch, dass die besonders anschauliche Nordwestbeleuchtung unnatürlicherweise in vollem Licht stehende Nordhänge und verschattete Südhänge erzeugt. Der Altmeister der Gebirgskartographie Leonhard Brandstätter verwirft aus diesem Grund die Schräglichtschummerung völlig.

Eignung: Sehr gut geeignet für Hochgebirge, insbesondere, wenn es kaum Ebenen gibt.


Kombinationsschummerung

Kombinierte Beleuchtung

Prinzip: Lichthänge hell schattieren, Schattenhänge kräftig schattieren, Ebenen weiß lassen.

combined shading

Vorteile: Kein Ebenenton. Geringe Kartenbelastung.

Nachteile: Wie Schräglichtschummerung unnatürlich verschattete Südhänge bei Nordwestbeleuchtung. Nachteilig ist auch, dass sich die Kombinationsschummerung nicht beleuchtungstechnisch realisieren lässt und recht komplex zu parametrieren ist: Es gibt einen Lichtkontrast für die Lichthänge, einen Schattenkontrast für die Schattenhänge und einen Grenzkontrast, der Licht- und Schattenhänge trennt.

Eignung: Für Mittelgebirge, wechselnde Formen und kleine Maßstäbe.


Bergplatte

Reine Schatten-Schräglichtschummerung nach Werner Stams, Radebeul.

Prinzip: Lichthänge und Ebenen bleiben weiß, Schattenhänge werden dunkel schattiert. Es handelt sich also um eine Schräglichtschummerung, bei welcher der Ebenenton bis weiß aufgehellt wurde.

Befriedigt auf den ersten Blick nicht. Aber nicht vorschnell urteilen. Bergplatten passen sich sehr gut ein und können in Verbindung mit einer anderen Schummerung, Höhenlinien oder andersweitiger Kartenzeichnung als „Kraftplatte“ das I-Tüpfelchen eines hervorragenden Kartenbildes sein.

light oblique shading

Vorteile: Kein Ebenenton. Geringe Kartenbelastung. Kann in Verbindung mit andersweitiger Kartenzeichnung recht anschaulich sein.

Nachteile: Keine Lichterzeichnung. Allein kaum befriedigend. Wie Schräglichtschummerung unnatürlich verschattete Südhänge bei Nordwestbeleuchtung.

Eignung: Als Ergänzung anderer Reliefdarstellungen.

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