Home

Über Vimage

Vimage kennenlernen

Einsteiger-Tutorial

Vimage Praxis

• Ein DEM bereitstellen
•• Quellen für Höhenmodelle
•• Höhenmodelle gekachelt importieren
•• Höhenmodelle restaurieren
•• Höhenmodelle georeferenzieren

Grundlagenwissen

Alle Tutorials

Technologien

Hintergrundwissen

Informationen

Zentrale Download-Seite

Vimage erwerben

Vimage Leerseite

Anhang

Höhenmodelle restaurieren

Lücken in Höhenmodellen schließen

Höhenmodelle können Lücken aufweisen, die sich mit Vimage komfortabel behandeln lassen. Als Lücke wird ein Pixel dann aufgefasst, wenn es Grauwert -9999 enthält. Lücken werden in Höhenmodellen in einem Beigeton angezeigt. Vimage verfügt über zwei methodisch unterschiedliche Ansätze, Lücken zu schließen: Fehlpixelrestauration und Fehlpixelinterpolation.


Fehlpixelrestauration

Die Fehlpixelrestauration wird über Modell/Fehlpixelrestauration erreicht ...

Die Fehlpixelrestauration beseitigt einzelne Fehlpixel, indem diese durch diejenigen Grauwerte ersetzt werden, die mit der größten Wahrscheinlichkeit in den Lücken angenommen werden können. Es kommt zu einem sehr homogenen, statistisch sicheren Lückenschluss, der normalerweise nicht bemerkt wird. Auch ein mehrfach aufeinanderfolgender Aufruf ist möglich. Die Restauration schließt Artefakte bis zu etwa einer Größe von 5 Pixeln. Als Vorzugsvariante wähle man Mittelstark (G32).

Die Restauration hat alle kleinere Lücken geschlossen, die größeren Löcher sind noch nicht beseitigt. Hier ist offenbar eine stärkeres Heilmittel gefragt ...


Fehlpixelinterpolation

Die Fehlpixelinterpolation wird über Modell/Fehlpixelinterpolation erreicht ...

Die Fehlpixelinterpolation arbeitet wirksamer, aber auch hypothesenbehafteter. Von jedem Fehlpixel aus werden Suchstrahlen ausgesandt, die das Ziel haben, gefüllte Höhenpixel in der Umgebung aufzufinden. Sind mehrere gefüllte Pixel ausgemacht worden - wenn möglich in unterschiedlichen Richtungen - so wird zwischen diesen interpoliert. Es kommt zu einem kräftigen, raumgreifenden Lückenschluss.

Dabei können aber können Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden. In Abhängigkeit von der Geländebewegung rechne man beim prakischen Arbeiten mit schließbaren Artefakten mit bis zu etwa 100 Pixeln Durchmesser. Größere fehlende Hochgebirgsketten oder Talpassagen wird auch dar raffinierteste Interpolationsalgorithmus nicht herbeizaubern können.

Die Fehlpixelinterpolation arbeitet mit zunehmenden Fenstergrößen immer wirkungsvoller, wird aber immer langsamer. Kleinere Fenstergrößen sparen Rechenzeit. Im Zweifelsfall arbeite man aber immer Im 33*33-Fenster.


Prüfung

Um ein Höhenmodell zuverlässig auf Fehlpixel zu prüfen, ist die Bildstatistik ein sehr hilfreiches Instrument. Die Funktion Radiometrie/Bildstatistik und Histogramm (exakt) - bitte unbedingt „exakt“ wählen - durchmustert ein Bild und gibt die Anzahl der gefundenen Leerpixel aus (grüne Pfeile):

In unserem Bild sind nun offensichtlich alle Lücken geschlossen worden:


Tipp

Mit der Fehlpixelinterpolation kann man Löchergrößen von bis zu etwa 100 Pixeln Größe schließen. Was aber, wenn ein Bild noch größere Lücken hat?

Hier gibt es einen einfachen und wirkungsvollen Trick: Das Bild mit Geometrie/Verkleinerung verkleinern, dann die Lücken schließen, anschließend Geometrie/Vergrößerung wieder vergrößern.

-TU-22-00

Zum Seitenanfang