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Einsteiger-Tutorial

• Der erste Aufruf von Vimage

• Ein erstes Höhenmodell bereitstellen

• Eine Kombinationsschummerung herstellen

• Eine Lambert-Farbschummerung herstellen

• Eine Höhenschichtenkarte herstellen

• Eine Atlaskarte herstellen

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Anhang

Eine Reliefdarstellung für einen Atlas herstellen

Quellbilder bereitstellen

Hier werden die in den Tutorials eine Kombinationsschummerung herstellen und eine Höhenschichtenkarte herstellen erzeugten Reliefdarstellungen miteinander vereinigt. Wir werden eine Höhenschichtenkarte mit Schummerung erhalten, wie sie in der Atlaskartographie häufig hergestellt wird.

Die Kombinationsschummerung ist deshalb für die Aufgabe besonders gut geeignet, weil sie keinen Ebenenton trägt. Die im Tutorial „Eine Lambert-Farbschummerung herstellen“ generierte Lambert-Schummerung hat hingegen einen Ebenenton. Dieser würde die Höhenschichtengrauwerte verfälschen.

Die beiden Quellbilder liegen nach Abarbeitung der Tutorials als bild-ks.fix und bild-hs.fix vor.

Wir beginnen mit dem Laden des Höhenschichtenbildes bild-hs.fix per Datei/Öffnen:


Höhenschichtenkarte aufhellen

Die Höhenschichten sind für eine reine Höhenschichtendarstellung optimal farbgesättigt. Wenn man aber die Schummerung einmischt, so würde dies ein zu gedecktes Bild ergeben. Daher reduzieren wir den Kontrast auf 80 Prozent. Das erfolgt durch Aufruf der Menüfunktion Radiometrie/Multiplikation mit einer Konstanten. Die Funktion fragt einen Faktor im Dialog ab. Hier bitte 0,8 eingegeben ...

Nach der Operation ist der Farbumfang sichtbar geringer geworden.


Sekundäroperand laden

Wir wollen 2 Bilder – Höhenschichten und Schummerung – kombinieren. Hierzu sind 2 Quellbilder erforderlich. Vimage bearbeitet immer ein sog. aktuelles Bild, Akkumulatorbild oder Bild 0. Ein evtl. erforderliches zweites Bild wird in einem sog. Sekundäroperanden oder Bild 8 erwartet. Wir müssen nun also zunächst das Höhenschichtenbild in diesen Sekundäroperanden laden. Dies erfolgt mit der Menüfunktion Bildverwaltung/Sekundäroperand/Aus Akkumulator laden:

Nun befindet sich eine Kopie des Höhenschichtenbildes im Sekundäroperanden (Bild 8). Das alte aktuelle Bild (Bild 0) kann nun überschrieben werden.


Kombinationsschummerung einlesen

Wir lesen nun per Datei/Öffnen das Fixbild bild-ks.fix - unsere Kombinationsschummerung ein.

Wenn man am linken Rand die Taste 8 anklickt, wird das Höhenmodell angezeigt (unterer grüner Pfeil). Das ist der Sekundäroperand. Ein Klick auf Taste 0 zeigt die im aktuellen Bild befindliche Schummerung (oberer grüner Pfeil):


Bilder verknüpfen

Nun werden beide Bilder einfach addiert. Dies geschieht, wenn man die Menüfunktion Arithmetik/Addition eines Bildes aufruft ...

... und nach wenigen Sekunden ist eine Höhenschichtendarstellung mit Schummerung fertiggestellt.

Diese kann per Datei/Speichern unter als Fixbild oder über die Menüfunktion Datei/Tif exportieren als Tiffbild gespeichert werden.


Fertige Reliefdarstellung

Perfekt: eine Reliefdarstellung für eine Atlaskarte - Kombinationsschummerung mit Höhenschichten


Hintergrund

Die Bildaddition ist ein sehr mächtiges Gestaltungswerkzeug. Man kann damit nicht nur Schummerungen und Höhenschichtendarstellungen, sondern auch verschiednene Schummerungen, Bergplatten, Sonnentöne, Höhenlinienbilder etc. sehr wirkungsvoll miteineanderverknüpfen und so vielfältige gestalterische Wirkungen erzielen.

Die Addition addiert einfach die Grauwerte. Das macht die Operation nachvollziehbar und transparent. Damit immer alles klappt einige Hinweise:

  • Günstig ist es, wenn beide Bilder so definiert sind, dass weiß = 0 und schwarz = 255 bedeutet. Diese Zuordnung wird auch als Druckfarbnorm bezeichnet. Wenn die Quellbilder nicht in Druckfarbnorm vorliegen, wird empfohlen, eine solche Zuordnung mit der Menüfunktion Radiometrie/In Druckfarbnorm transformieren herzustellen.
  • Beide Bilder sollen das gleiche Farbmodell aufweisen, vorzugsweise RGB. Hier lässt sich fast immer mit Menüfunktionen des Farbmenüs passend transformieren, z. B. Farbe/MONO in RGB transformieren.
  • Beide Bilder sollen gleich groß sein und dieselbe Georeferenzierung aufweisen. Dies wird immer dann automatisch der Fall sein, wenn vom gleichen Höhenmodell ausgegangen wird. Ungleiche Georeferenzierungen kann man auch mit der Menüfunktion Geometrie/Geokoordinaten zurücksetzen in Übereinstimmung bringen.

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